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  Konzept der Freien Wähler zur Innenstadtgestaltung

Seit klar ist, dass der langgehegte Wunsch nach einer B28-Umfahrung Wirklichkeit wird, ist auch klar, dass sich damit eine einmalige Chance für die Umgestaltung der Hauptstraße und eine Neugestaltung der Innenstadt auftut.

Allzulange wurden die notwendigen Diskussionen und Entscheidungen über dieses Thema immer wieder aufgeschoben. Wir sind der Meinung, es ist jetzt höchste Zeit dies endlich zu ändern und anhand konkreter Vorschläge Bürgerschaft, Verwaltung und politischen Gremien zu den notwendigen Gesprächen zusammenzubringen. Dafür haben wir in Zusammenarbeit mit Stadtplaner Herrn Matthias Stippich und der Firma Müller & Huber einen eigenen Vorschlag erarbeitet.

Vorschlag der FWV: Eine verkehrsberuhigte (7km/h) Einbahnstraßenlösung von Ost nach West (Stadtgartenstraße bis Renchnerstraße).

Einige Vorteile dieser Lösung sind:
  • Die Aktions- und Gastroflächen sowie die Bereiche für die Fußgänger können deutlich ausgeweitet werden.
  • Die Erreichbarkeit für Kunden und Anwohner, sowie die Parkplätze bleiben erhalten.
  • Die Verminderung und Verlangsam des Verkehrs ermöglicht eine durchgängigesGestaltung des gesamten Bereichs.
  • Die Aufenthaltsqualität für Anwohner und Kunden verbessert sich deutlich.
  • Eine Weiterentwicklung hin zu einer Fußgängerzone ist jederzeit möglich.
 
Mittelfristig müssen wir den geteilten Rundling wieder zu einer Einheit zurückentwickeln. Die Nord-Süd-Verbindungen müssen gestärkt werden. Aus Achsen müssen Plätze werden. Der Marktplatz muss in die Umgestaltung miteinbezogen und aktiviert werden.

Es ist höchste Zeit die Diskussion zu beginnen und die grundsätzlichen Entscheidungen über die zukünftige Verkehrsführung zu treffen. Anwohner, Einzelhandel, Immobilienbesitzer und die Bürger brauchen endlich Planungssicherheit.
 
2014 kommt schneller, als wir alle denken. Spätestens am Tag nach Eröffnung der Umfahrung müssen wir mit der Umgestaltung der Hauptstraße beginnen!



Für Ihr Hintergrundwissen:
Bis heute wurden hauptsächlich zwei Varianten in Verwaltung und Fraktionen diskutiert:

1. Zweispurige Durchfahrt (Tempo 50/30/20)
Bei dieser Lösung bleiben viele Probleme ungelöst:
Die Trennung des Rundlings in Nord- und Südteil bleibt erhalten.
Ein einheitlicher Belag für die gesamte Straße ist nicht möglich
Es bleibt bei wenig Raum für Gastro- und Aktionsflächen, sowie für Fußgänger und Fahrradfahrer.
Stillstand und Angst vor der Veränderung geht hier vor sinnvolle Weiterentwicklung.

2. Fußgängerzone (temporär/Ausdehnung von kurz, über lang bis vollständig)
Hier ist die Aufenthalts- und Wohnqualität am größten.
PKWs bleiben ausgeschlossen, Parkplätze sind nicht vorgesehen (nicht nötig).
Einzelhandel und Kundschaft (noch) nicht auf die geänderten Verhältnisse vorbereitet.
Verkehrsführung im gesamten Rundling nicht ganz einfach zu lösen.
Da bisher hier nur vage Vorstellungen vorgestellt wurden, lassen sich Vor- und Nachteile nur schwer abschätzen.

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#3

am 13.11.2012 16:06 Uhr schrieb Frank Hellstern aus Oberkrich

Der Autor des folgenden Kommentars ist uns bekannt, hat aber um Anonymität gebeten.

1)Ihre Initiative kann man nur begrüßen, denn die Eröffnung der Umgehungsstraße kommt schneller als man denkt. Die Diskussion muss jetzt einsetzen, um zu gegebener Zeit ein fundiertes Konzept zu haben.

2)Ich kann verstehen, dass man zunächst nicht mit dem Kopf (sprich: Fussgängerzone) durch die Wand kommt; daher erscheint mir das Offenhalten einer solchen Option vernünftig.

3)Schnurgerade Linienführung der Fahrtrasse wirkt langweilig. Hier sollte eine geschwungene Linienführung dort angestrebt werden, wo die Fahrbahnen gegeneinander versetzt sind..

4)Ein großes Manko bleibt das derzeit geringe Angebot an attraktiven Geschäften im Bereich der Hauptstraße, die den Kunden und Besucher überhaupt verlocken könnten, zu kommen und zu verweilen; Boutiquen, Innenausstattung usw.

5)Wo immer möglich, sollte der derzeit linienförmige Straßenraum aufgeweitet werden. M.E. ergäbe sich eine Gelegenheit, wenn das Gebäude der ehemaligen Deutschen Bank (lt. ARZ im Besitz von einem Herrn Rendler, der es offenbar abreißen will) gar nicht erst wieder aufgebaut würde (Erwerb durch die Stadt?). Stattdessen könnte hier ein Platz entstehen, der zum Ausruhen einlädt. Gutes Beispiel ist hier ein Platz in Oppenau etwas oberhalb der katholischen Kirche mit in Dachform geschnittenen Platanen, ein echtes Schmuckstück. Lohnt sich anzuschauen!

6)Thema Parkplätze: Flankierende Maßnahmen, um den Leuten die z.T. leerstehende Tiefgarage schmackhaft zu machen (gezielte Ausschilderung mit elektronischer Angabe der verfügbaren Plätze schon an den Ortseinfahrten. Ergänzend könnte man sich ein begrüntes Parkdeck (Metallkonstruktion mit Schlingpflanzen; es gibt andernorts sehr schöne Beispiele) auf dem Parkplatz von Edeka vorstellen (Besitzverhältnisse? Kosten?).

7)Verkehrsführung unter Umgehung der Kernstadt: Die verkehrsberuhigte Zone muss sich unbedingt von der Mediathek bis zur Einmündung Renchener Straße ausdehnen, d.h. es muss schon uninteressant sein, in die Stadtgartenstraße (siehe auch Punkt 10) einzufahren und August-Ganther- bzw. Schwarzwaldstraße zu nutzen. Schwerpunkt müssen Eisenbahnstraße und Werkstraße sein, auch für die Strecken Achern bzw. Renchen Richtung Lautenbach und Hintertal und deren Gegenrichtung.
8)Im Hinblick auf die Klimaentwicklung müssen bei der Gestaltung der Hauptstraße unbedingt auch großkronige Bäume zum Einsatz kommen, nicht nur "Suppengrün in Kübeln".

9)Die Einbahnlösung sollte sich auch auf die Untere Hauptstraße fortsetzen.

10)Neuer Anlauf, im Rahmen der baulichen Maßnahmen auch den zu integrierenden Marktplatz interessanter zu gestalten!

#2

am 07.11.2012 17:59 Uhr schrieb Frank Hellstern aus Oberkirch | eMail

Antwort auf einen Leserbrief in der ARZ vom 6.11.12
Lieber Herr Stapf,
warum regen Sie sich denn gleich so auf? Diskussion ist ja gut und schön, aber ein bischen sachlicher wäre doch noch schöner.

Vielleicht klären wir ersteinmal die Fakten: unser Konzept bezieht natürlich auch die Bereiche bei der Polizei und der erzbischöflichen Residenz mit ein, selbstverständlich bleibt Platz für Postler, Anlieferung und auch die Rettungsdienste (was in allen Variianten so sein muss), sämtliche Parkplätze bleiben in unserem Konzept (ersteinmal) erhalten und könne flexibel an die Bedürfnisse von Kunden und Geschäften angepasst werden, 6 bzw. 7 km/h ist jetzt sicher keine Raserei, das in der ARZ gezeigte Bild ist kein Trugbild sondern eine Visualisierung zur Verdeutlichung unserer Vorstellungen, alle diskutierten Konzepte werden zu einer Verlagerung des Verkehrs führen (die möglichen Auswirkungen müssen untersucht werden,...

Sie sehen, unser Konzept ist ausgegorener als Sie gedacht haben. Wenn Sie noch Fragen haben, aber auch so stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

#1

am 31.10.2012 12:05 Uhr schrieb FWV Oberkirch aus Oberkirch | eMail

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Oberkirch,
wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen und regen Teilnahme an der Diskussion zum Thema Innenstadtentwicklung. Lassen Sie uns konstruktiv und sachlich über dieses - für Oberkirch äußerst wichtige Thema - sprechen.
Herzliche Grüße,
Ihre FWV Oberkirch

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